La Zeppola: Ein süßes Ritual zwischen Geschichte und italienischem Geschmack

Vom Frittierten zum Gebackenen: die Entwicklung eines zeitlosen Patisserie-Klassikers, Symbol des Josefstags.
17. Januar 2026 durch
La Zeppola: Ein süßes Ritual zwischen Geschichte und italienischem Geschmack
LAPA - finest italian food GmbH, Laura Teodorescu

Die Zeppola ist nicht nur eine Süssigkeit, sondern ein wahres Symbol der italienischen Tradition und Geselligkeit. Jeder Bissen erzählt alte Geschichten, von Feierlichkeiten und der Backkunst, die es verstanden hat, sich weiterzuentwickeln und dabei ihre genussvolle Seele intakt zu halten – ein Meisterwerk, das den Gaumen verwöhnt und das Herz erwärmt.

"'A zeppola 'e San Giuseppe, nu sapore ca te 'nganna 'o core.' (La zeppola di San Giuseppe, un sapore che ti inganna il cuore)."

📍 Herkunft und Geschichte

Regione: Campania, in particolare Napoli e le aree circostanti, con profonde radici nel Sud Italia.

Periodo: XVIII secolo (con piena affermazione nel XIX secolo per la versione attuale).

Die Ursprünge der Zeppola verlieren sich zwischen Legenden und historischen Dokumenten, doch ihre Verbreitung als Süssigkeit für den Josefstag (19. März) ist eng mit den neapolitanischen Klöstern des 18. Jahrhunderts verbunden. Es wird erzählt, dass die Nonnen, nachdem sie für die Armen gekocht hatten, das übrig gebliebene Öl nutzten, um diese köstlichen Krapfen zu frittieren. Die raffiniertere Rezeptur und die moderne Popularität werden jedoch berühmten neapolitanischen Konditoren der nachfolgenden Jahrhunderte zugeschrieben.

🏛️ Tradition

Traditionell ist die Zeppola die ikonische Süssigkeit des Josefstags, der am 19. März gefeiert wird. Dieser Anlass, der auch mit dem Vatertag zusammenfällt, ist eine Gelegenheit, bei der Bäckereien und Haushalte in ganz Italien, besonders im Süden, vom unverwechselbaren Duft frisch zubereiteter Zeppole erfüllt werden – ein Ritual, das Familie und Gemeinschaft verbindet und ein Stück gastronomischer Geschichte weitergibt.

La zeppola incarna la gioia della primavera, la celebrazione della paternità e un profondo legame con la tradizione religiosa e popolare. È un dolce che evoca ricordi d'infanzia, riunioni familiari e la ricchezza della cultura gastronomica italiana, diventando un simbolo di festa e condivisione.

⚙️ Herstellung

Die traditionelle Zeppola entsteht aus einem Grundteig, ähnlich dem Brandteig (Pâte à choux), dessen Geheimnis in seiner Leichtigkeit und der Fähigkeit zu quellen liegt. Historisch wurden Zeppole in reichlich Öl frittiert, wodurch sie ihre charakteristische runde oder nestförmige Gestalt annahmen, und dann mit Konditorcreme und kandierten Amarenakirschen garniert. Die hier beschriebene 'Zeppola al Forno' stellt eine moderne Interpretation dar, die die Seele des weichen und luftigen Teigs bewahrt, aber für eine leichtere Version im Ofen gebacken wird, wobei der Reichtum der traditionellen Füllungen wie Creme, Ricotta oder Konfitüre erhalten bleibt – so werden Tradition und Innovation vereint.

Einzigartige Eigenschaften:

  • Morbidezza e leggerezza dell'impasto lievitato cotto al forno.
  • Ampia varietà di farciture golose, dalla crema classica alla ricotta o marmellata.
  • Connessione profonda con la Festa di San Giuseppe e l'arrivo della primavera.
  • Versatilità come dessert raffinato, pausa caffè o protagonista di eventi speciali.

💡 Wussten Sie, dass...

  • Der Name 'Zeppola' könnte vom lateinischen 'serpula' (Schlange) aufgrund ihrer geschwungenen Form oder von 'zeppa' (ein Holzkeil zum Füllen von Zwischenräumen) in Anspielung auf ihre Konsistenz stammen.
  • Einer Volkssage zufolge soll der Heilige Josef selbst auf der Flucht nach Ägypten mit Maria und Jesus, um seine Familie zu ernähren, den Beruf des Fritteurs und Pfannkuchenverkäufers ausgeübt haben, was die Süssigkeit mit seinem Fest verbindet.
  • Das erste schriftliche Rezept für die Zeppola di San Giuseppe, mit dem Teig auf Basis von Mehl, Wasser, Eiern, und dann frittiert und garniert, wird dem berühmten neapolitanischen Gastronomen Ippolito Cavalcanti, Herzog von Buonvicino, in seinem Werk 'Cucina Teorico Pratica' aus dem Jahr 1837 zugeschrieben.

🍽️ Empfohlene Kombinationen

  • Italienischer Espresso, für eine süsse und belebende Pause.
  • Süsse Passito-Weine, wie ein Passito di Pantelleria oder ein Recioto di Soave, um die Versionen mit Creme oder Früchten zu betonen.
  • Heisse Schokolade, an kühleren Tagen, für eine reichhaltige und umhüllende Kombination, die den Gaumen verwöhnt.

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