Babà Napoletano: Originalrezept und Geheimnisse der kampanischen Tradition

Das Wahrzeichen-Dessert Neapels: Geschichte, Schritt-für-Schritt-Rezept und professionelle Tipps für einen perfekten Babà
28. Januar 2026 durch
Babà Napoletano: Originalrezept und Geheimnisse der kampanischen Tradition
LAPA - finest italian food GmbH, Paul Teodorescu

Babà Napoletano: Originalrezept und Geheimnisse der kampanischen Tradition

Der Babà Napoletano ist weit mehr als eine einfache Süssspeise: Er ist ein Symbol der neapolitanischen Kultur, ein Meisterwerk der Konditorkunst, das Jahrhunderte von Geschichte und handwerklicher Meisterschaft in sich vereint. Weich, schwammig und grosszügig mit Rum getränkt, verkörpert der Babà die Essenz neapolitanischer Süsse. In jeder Konditorei Neapels nimmt der Babà einen Ehrenplatz ein, und es ist unmöglich, die Stadt zu besuchen, ohne einen nach dem traditionellen Rezept zubereiteten Babà zu probieren.

Für Gastronomie-Profis in der Schweiz bedeutet ein authentischer Babà Napoletano, ein Stück italienischer Tradition auf den Tisch zu bringen. LAPA, Ihr zuverlässiger Lieferant mit über 3000 italienischen Produkten und Lieferung in 24-48 Stunden in der ganzen Schweiz, bietet Ihnen alle hochwertigen Zutaten, die Sie für dieses Meisterwerk der kampanischen Konditorei benötigen.

Herkunft und Geschichte des Babà Napoletano

Die Ursprünge des Babà liegen überraschend weit von Neapel entfernt. Diese Süssspeise entstand im 18. Jahrhundert am Hof des polnischen Königs Stanislaus Leszczyński, der den elsässischen Kugelhopf zu trocken fand und beschloss, ihn in Rum zu tauchen. Das Dessert wurde zunächst Ali Babà genannt, zu Ehren der berühmten Figur aus Tausendundeiner Nacht.

Der Babà gelangte dann nach Paris, wo französische Konditoren ihn perfektionierten, und erreichte schliesslich Neapel dank der französischen Köche im Dienste des Bourbonenhofes. In der Stadt am Vesuv fand der Babà seine wahre Heimat: Die neapolitanischen Konditoren verwandelten ihn, verkleinerten ihn, perfektionierten die Rumtränke und schufen jene einzigartige Version, die heute die ganze Welt als Babà Napoletano kennt.

Zusammengefasst hat der Babà drei Nationen und drei Jahrhunderte durchquert, um zum unbestrittenen Symbol der neapolitanischen Konditorei zu werden. In Neapel sagt man, dass etwas sehr Gutes ein Babà sei, was bezeugt, wie tief dieses Dessert im Herzen und in der Kultur des neapolitanischen Volkes verankert ist.

Originalzutaten für den Babà Napoletano

Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für einen perfekten Babà. Hier die vollständige Liste für etwa 12 Babà Mignon oder 1 grossen Babà.

Teig

  • 300 g Manitoba-Mehl (W 350-380)
  • 6 ganze Eier auf Zimmertemperatur
  • 15 g frische Bäckerhefe
  • 30 g Kristallzucker
  • 5 g feines Salz
  • 80 g weiche Butter auf Zimmertemperatur

Rumtränke

  • 500 ml Wasser
  • 250 g Kristallzucker
  • 150 ml dunkler Qualitätsrum (mindestens 40°)
  • Schale von 1 Zitrone

Der entscheidende Punkt ist die Wahl des Mehls: Es wird ein starkes Mehl mit hohem Glutengehalt benötigt, das dem Teig ermöglicht, das Glutennetzwerk zu entwickeln, das nötig ist, um die Luft während der Gärung zu halten. LAPA bietet zertifizierte italienische Profimehle, ideal für die handwerkliche Konditorei.

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Die Zubereitung des Babà erfordert Geduld und Präzision. Jede Phase ist entscheidend für ein perfektes Ergebnis.

Phase 1: Der Teig

  • Die Bäckerhefe in 2 Esslöffeln lauwarmer Milch auflösen.
  • In einer Küchenmaschine mit Knethaken das Mehl, die Eier einzeln und die aufgelöste Hefe vereinen.
  • Mindestens 15-20 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten, bis ein glatter und sehr elastischer Teig entsteht.
  • Zucker und Salz hinzufügen und weitere 5 Minuten kneten.
  • Zum Schluss die weiche Butter stückchenweise hinzufügen, bis sie vollständig aufgenommen ist.
  • Der fertige Teig muss glänzend, elastisch sein und sich von den Schüsselwänden lösen.

Phase 2: Gärung

  • Den Teig in gebutterte und bemehlte Babà-Formen füllen, nur zu einem Drittel.
  • Mit Folie abdecken und an einem warmen Ort (28-30°C) gehen lassen, bis der Teig den Rand der Form erreicht.
  • Die Gehzeit variiert je nach Umgebungstemperatur zwischen 1 und 2 Stunden.

Phase 3: Backen

  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten für Babà Mignon oder 35-40 Minuten für einen grossen Babà backen.
  • Der Babà ist fertig, wenn er schön goldbraun ist und beim Klopfen hohl klingt.
  • Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor die Tränke aufgetragen wird.

Phase 4: Die Rumtränke

  • Das Wasser mit dem Zucker und der Zitronenschale aufkochen.
  • Vom Herd nehmen und auf etwa 50-60°C abkühlen lassen.
  • Den Rum hinzufügen und gut umrühren.
  • Die Babà 1-2 Minuten in die lauwarme Tränke tauchen, vorsichtig wenden, bis sie vollständig getränkt sind.
  • Ein gut getränkter Babà muss sehr weich sein, aber nicht auseinanderfallen.

Professionelle Tipps

Die grossen neapolitanischen Konditormeister hüten Geheimnisse, die den Unterschied zwischen einem guten und einem aussergewöhnlichen Babà ausmachen. Hier die wichtigsten Tipps.

  • Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben, niemals kalt aus dem Kühlschrank.
  • Der Teig muss lange geknetet werden: Das Glutennetzwerk bildet sich erst nach mindestens 20 Minuten intensivem Kneten.
  • Den Backofen während der ersten 15 Minuten niemals öffnen, sonst fällt der Babà zusammen.
  • Die Tränke darf weder zu heiss noch zu kalt sein: Die ideale Temperatur liegt bei etwa 50-60°C.
  • Für ein professionelles Ergebnis den Babà mehrere Stunden oder sogar über Nacht in der Tränke lassen, abgedeckt im Kühlschrank.

Häufige Fehler vermeiden

  • Schwaches Mehl verwenden: Ohne ausreichend Gluten geht der Babà nicht auf und bleibt kompakt.
  • Die Butter zu früh hinzufügen: Sie darf erst zugegeben werden, wenn der Teig gut ausgeknetet ist.
  • Den Babà noch warm tränken: Er würde zu viel Flüssigkeit aufnehmen und auseinanderfallen.
  • Rum minderer Qualität verwenden: Der Rum-Geschmack steht im Mittelpunkt, sparen Sie nicht an der Qualität.

Qualitätszutaten für die professionelle Konditorei

Der Unterschied zwischen einem guten und einem aussergewöhnlichen Babà liegt in der Qualität der Zutaten. Für Gastronomie- und Konditoreiprofis in der Schweiz ist LAPA der ideale Partner für den Zugang zu den besten italienischen Rohstoffen.

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Häufig gestellte Fragen zum Babà Napoletano

Wie lange ist der Babà Napoletano haltbar?

Der getränkte Babà ist im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar, mit Frischhaltefolie abgedeckt. Der noch nicht getränkte Babà kann bei Raumtemperatur 2 Tage aufbewahrt oder bis zu 3 Monate eingefroren werden.

Welcher Rum eignet sich am besten für den Babà?

Für den traditionellen Babà Napoletano verwendet man einen dunklen Qualitätsrum mit mindestens 40° Alkoholgehalt. Gereifte karibische Rumsorten sind am besten geeignet. Vermeiden Sie aromatisierte oder zu leichte Rumsorten.

Kann man den Babà ohne Küchenmaschine machen?

Ja, aber es erfordert deutlich mehr Zeit und Anstrengung. Der Babà-Teig muss mindestens 30-40 Minuten von Hand kräftig geknetet werden, bis eine elastische und glatte Konsistenz erreicht ist. Die Küchenmaschine macht den Prozess effizienter.

Warum geht mein Babà nicht auf?

Die häufigsten Ursachen sind: zu schwaches Mehl, nicht mehr aktive Hefe, zu kalte Zutaten oder eine zu kalte Umgebung während der Gärung. Stellen Sie sicher, dass die Gärtemperatur zwischen 28-30°C liegt.

Was ist der Unterschied zwischen Babà und Savarin?

Der Babà hat eine pilz- oder zylindrische Form, während der Savarin ringförmig ist. Der Grundteig ist sehr ähnlich, aber der traditionelle Babà Napoletano ist reicher an Butter und Eiern und dadurch weicher und schwammiger.

Kann man den Babà ohne Rum machen?

Ja: Für eine alkoholfreie Version kann man eine Tränke mit Orangensaft, alkoholfreiem Limoncello oder einfach mit Vanille und Zitrusschalen aromatisiertem Zuckersirup zubereiten. Allerdings ist der Rum die Zutat, die den Babà Napoletano einzigartig macht.

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