Geschichte der Pizza: Von den Ursprüngen zum UNESCO-Erbe
Die neapolitanische Pizza ist viel mehr als ein Gericht: Sie ist ein globales kulturelles Symbol, eine kulinarische Kunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, und seit 2017 ist sie immaterielles Kulturerbe der Menschheit der UNESCO. Aber wie ist die Pizza entstanden? Wie hat sie sich von einer einfachen neapolitanischen Focaccia zu einem weltweiten Phänomen entwickelt? Und was bedeutet die UNESCO-Anerkennung genau?
In diesem vollständigen Führer begleitet Sie LAPA auf einer Reise durch Jahrhunderte der Pizzageschichte: von den antiken Ursprüngen zur Pizza Margherita, von der italienischen Auswanderung zum globalen Boom, bis zur prestigeträchtigen UNESCO-Anerkennung.
Die Antiken Ursprünge: Von der Focaccia zur Pizza
Die Antike: Flachbrote im Mittelmeerraum
Die Idee eines Fladens mit Belag entstand nicht in Neapel, sondern ist sehr alt und vielen Mittelmeerkulturen gemeinsam:
- Ägypter (3000 v.Chr.): Ungesäuertes, natürlich gesäuertes Brot
- Griechen: "Plakous" - Focaccia mit Öl, Kräutern und Käse
- Römer: "Panis focacius" - auf Stein im Herd gebackenes Brot
- Mittelalter: Regionale Focaccias in ganz Italien
Diese waren jedoch nur Vorläufer: Die wahre neapolitanische Pizza entsteht aus einer einzigartigen Kombination von Zutaten, Techniken und Kultur, die sich nur in Neapel zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entwickelt.
1889: Die Legende der Pizza Margherita
Die Offizielle Geschichte
Juni 1889 ist das berühmteste Datum in der Geschichte der Pizza. Königin Margherita von Savoyen besucht Neapel mit König Umberto I. und bittet darum, die berühmte neapolitanische Pizza zu probieren.
Der Pizzabäcker Raffaele Esposito von der historischen Pizzeria "Pietro... e basta così" (heute Pizzeria Brandi) wird zum Königspalast gerufen. Er bereitet drei Pizzen vor:
- Pizza alla Mastunicola: Schmalz, Käse, Basilikum
- Pizza alla Marinara: Tomate, Knoblauch, Öl, Oregano
- Pizza tricolore: Tomate (rot), Mozzarella (weiß), Basilikum (grün) - die Farben der italienischen Flagge
Die Königin schätzt besonders die dritte Pizza. Raffaele Esposito beschließt, sie ihr zu widmen: Die Pizza Margherita ist geboren.
2017: Die Neapolitanische Pizza als UNESCO-Erbe
Die Historische Anerkennung
Am 7. Dezember 2017, während der UNESCO-Komiteesitzung in Jeju (Südkorea), wurde die "Traditionelle Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers" in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
Was Wurde Anerkannt
Achtung: Die UNESCO hat nicht die Pizza als Lebensmittel anerkannt, sondern "die Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers" als immaterielle kulturelle Praxis. Was bedeutet das?
- Handwerkliches Wissen: Von Generation zu Generation weitergegebene Techniken
- Soziale Praxis: Der Pizzabäcker im Zentrum der Gemeinschaft
- Lebendige Tradition: Die sich weiterentwickelt und dabei Authentizität bewahrt
- Kulturelle Identität: Symbol von Neapel und Italien in der Welt
Die Auswirkungen der Anerkennung
Seit 2017 hat die UNESCO-Anerkennung gebracht:
- Zunahme des Gastronomietourismus: +40% Besucher in historischen neapolitanischen Pizzerien
- Boom handwerklicher Pizzerien: Wachstum von 300% Pizzerien mit Holzofen in Europa
- Ausbildung: Neapolitanische Pizzaschulen weltweit
- Produktvalorisierung: Höhere Nachfrage nach authentischen DOP/IGP-Zutaten
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- Mozzarella di Bufala Campana DOP: Für Gourmet-Pizzen
- Pomodoro San Marzano DOP: Der beste für neapolitanische Pizza
- Natives Olivenöl extra Campano DOP: Für den rohen Faden
- Mehl Typ 00: Spezifisch für neapolitanische Pizza
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Häufig Gestellte Fragen zur Geschichte der Pizza und UNESCO
Wann wurde die Pizza UNESCO-Weltkulturerbe?
Die Antwort ist: Am 7. Dezember 2017 hat die UNESCO "Die traditionelle Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers" in das immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen. Nicht das Lebensmittel "Pizza" ist Erbe, sondern die Kunst und das handwerkliche Wissen des neapolitanischen Pizzabäckers.
Wer hat die Pizza erfunden?
Es gibt keinen einzelnen "Erfinder". Die neapolitanische Pizza ist das Ergebnis einer jahrhundertelangen Evolution (1600-1800) in den Volksvierteln Neapels. Die ersten neapolitanischen Pizzabäcker haben das Rezept kodifiziert, das wir heute kennen.
Warum heißt sie Pizza Margherita?
Der Name stammt von Königin Margherita von Savoyen. Im Juni 1889 bereitete der Pizzabäcker Raffaele Esposito eine Pizza mit den Farben der italienischen Flagge für die Königin zu. Die Königin schätzte sie und Esposito widmete sie ihr.
Was ist der Unterschied zwischen neapolitanischer und römischer Pizza?
Neapolitanische Pizza: Hoher weicher Rand, weiche Mitte, schnelles Backen bei 480°C, mit Messer und Gabel gegessen. Römische Pizza: Dünn und knusprig, ohne hohen Rand, längeres Backen bei niedrigerer Temperatur, kann auch mit den Händen gegessen werden.
Fazit: Die Pizza, ein Erbe zum Bewahren und Feiern
Die Geschichte der neapolitanischen Pizza ist eine Geschichte von Volk, Tradition, Auswanderung und kulturellem Stolz. Von der Focaccia der neapolitanischen Volksviertel zur UNESCO-Anerkennung 2017 ist die Pizza zum Symbol Italiens in der Welt geworden, während sie ihre Authentizität und Verbindung zu Neapel bewahrt hat.
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